Zentrum für Neurologie

 

Die Neurologie übernimmt Aufgaben der direkten regionalen Versorgung und ist in der Lage, alle neurologischen Krankheitsbilder zu diagnostizieren und zu behandeln, sofern der Patient nicht der Überwachung auf einer Intensivstation bedarf. Neurologische Notfälle können rund um die Uhr untersucht und ggf. stationär aufgenommen werden. Ein Schwerpunkt besteht in der Behandlung von Schlaganfällen (zertifizierte lokale Schlaganfalleinheit).

Ambulante Untersuchungen und Behandlungen sind über die Ambulanz des Chefarztes möglich (Privatambulanz und kassenärztliche Ermächtigungsambulanz).

Unsere Patienten sind angetan von der familiären Atmosphäre der Neurologischen Klinik und schätzen unsere ganzheitliche Betreuung vor dem Hintergrund einer christlichen Zielsetzung, die aus der kirchlichen Trägerschaft unseres Hauses resultiert.

Behandlungsschwerpunkte

  • Durchblutungsstörungen des Gehirns bis hin zum Schlaganfall
  • Akute und chronische Entzündungen wie Multiple Sklerose, Gehirnhautentzündung, durch Zecken übertragene Infektionen des Gehirns etc.
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Anfallserkrankungen (Diagnostik unklarer Bewusstseinsstörungen, Behandlung von Epilepsien)
  • Bewegungsstörungen wie z.B. Parkinsonsche Krankheit

Stationen St. Hildegard 3 und 4

Die Behandlung der neurologischen Patienten erfolgt auf der Station St. Hildegard 4 mit 35 Betten in modernen 2- und 3- Bettzimmern (zum Teil mit eigener Dusche/WC), sofern es sich nicht um überwachungsbedürftige Schlaganfallpatienten handelt.

Für akut erkrankte und überwachungsbedürftige Schlaganfallpatienten stehen auf Station St. Hildegard 3 sechs spezielle Überwachungsplätze zur Verfügung. Die Station St. Hildegard 3 ist als lokale Schlaganfallstation zertifiziert und erfüllt damit die Anforderungen des Qualitätsstandards der Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen Baden-Württemberg e.V.. Die Station H3 ist somit die ausgewiesene lokale Schlaganfalleinheit für den Landkreis Rottweil. Wir sind Teil des Kompetenznetzwerkes Schlaganfall der Universität Tübingen mit allen Behandlungsmöglichkeiten.

Die Schlaganfallpatienten werden durch ein eigenes speziell ausgebildetes multiprofessionelles Team versorgt, bestehend aus Ärzten (Neurologen, Internisten, Kardiologen und Radiologen), speziell geschultem Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern.

Diagnostik und Therapie

Neurologische Diagnostik:

  • Elektroencephalographie (EEG) mit Langzeit-EEG
  • Elektromyographie (EMG) und Elektroneurographie
  • Evozierte Potentiale (AEP, VEP, MEP, SEP)
  • Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße (Doppler- und Farbduplexsonographie)
  • Kipptisch-Diagnostik
  • Schlafpolygraphie
  • Videonystagmographie

Radiologische Diagnostik in Kooperation mit dem Radiologischen Zentrum Rottweil (RZR):

  • Konventionelle Röntgendiagnostik des Schädels und der Wirbelsäule
  • Ganzkörpertomographie (Spiral-CT) mit Gefäßdiagnostik
  • Kernspintomographie

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Innere Medizin verfügen wir über weitere Diagnostik:

  • EKG-Labor mit Langzeitmessungen von Herzrhythmus und Blutdruck
  • spezielle Kreislaufdiagnostik zur Abklärung von Ohnmacht und Schwindel (Kipptisch-Untersuchung)
  • Echokardiographie (TTE, TEE)
  • diverse Ultraschalluntersuchungen (Bauch, Schilddrüse, Gefäße)
  • Labordiagnostik in Kooperation

Therapie- und Beratungsangebot:

  • Fachärztliche Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Standards
  • ganzheitliche Betreuung der Patienten durch qualifiziertes Pflegepersonal
  • Durchführung der Pflegetätigkeiten beruht auf Grundlage erarbeiteter Pflegeleitlinien
  • umfassende Qualifikation unserer Mitarbeiter durch regelmäßige Fortbildungen und tägliche Meetings aller Berufsgruppen
  • Rehabilitationsmöglichkeiten in modernem Ambiente
  • umfangreiches Team von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden sowie eigene Bäderabteilung und gerätegestütztes Aufbautraining
  • adäquate psychotherapeutische Betreuung durch entsprechend ausgebildete Fachkräfte
  • Möglichkeit zum seelsorgerlichen Gespräch