Werkfeuerwehr
Die Werkfeuerwehr hat die Aufgabe den vorbeugenden und den abwehrenden Brandschutz auf dem Gelände des Vinzenz von Paul Hospitals sicherzustellen. Konkret heißt dies, dass sie die Qualität des betrieblichen Brandschutzes gewährleistet. Die Präventionsaufgabe "Vorbeugender Brandschutz" wird durch regelmäßige Begehungen durch alle Bereiche, der Beratung der Geschäftsleitung und Architekten in brandschutztechnischen Fragen sowie den innerbetrieblichen Brandschutzübungen und -unterweisungen, auch für die Tageskliniken, wahrgenommen.
Sollte es trotz aller Prävention zu einem Schadenfeuer oder Notstand, verursacht durch Naturereignisse, Einstürze, Unglücksfälle oder dergleichen kommen, wird die Werkfeuerwehr mit speziell abgestimmten Gefahrenabwehrmaßnahmen reagieren. Der Einzelne und das Gemeinwesen ist vor hierbei drohenden Gefahren zu schützen. Im übrigen hat die Werkfeuerwehr zur Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Lagen technische Hilfe zu leisten. Zudem kann die Werkfeuerwehr auch bei anderen Notlagen zur Hilfeleistung für Menschen und Tiere herangezogen werden. Dies alles rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr!!!
Bei größeren Einsätzen außerhalb des Geländes des Vinzenz von Paul Hospitals kann die Werkfeuerwehr von der Feuerwehr Rottweil oder dem Landratsamt zur Hilfeleistung angefordert werden.
Mannschaftsstand
Die Werkfeuerwehr hat zur Zeit 22 Mitglieder. Die Angehörigen der Werkfeuerwehr rekrutieren sich aus allen Arbeitsbereichen des Vinzenz von Paul Hospitals.
Leitung der Werkfeuerwehr
Geführt wird die Werkfeuerwehr vom Kommandanten Frank Müller und seinem Stellvertreter Florian Kühner-Feldes. Unterstützt werden sie von den Gruppenführern Jörg Deschensky, Günter Hattler, Robert Reuter und Harald Schmidt.
Ihre Ansprechpartner
Frank Müller
Kommandant der Werkfeuerwehr
Tel. 0741/241-2563
Fax: 0741/241-992563
Florian Kühner-Feldes
Stv. Kommandant der Werkfeuerwehr
Tel: 0741/241-2463
Fax: 0741/241-992463
Ausbildung und Übungen
Voraussetzung für die Tätigkeit in der Feuerwehr ist eine qualifizierte Aus- und Fortbildung. Die Lehrgänge, beginnend mit dem Grundausbildungslehrgang und weiterführend mit dem Sprechfunk-, Atemschutz- und Maschinistenlehrgang bis hin zum Truppführerlehrgang finden auf Kreisebene statt und werden an den Ausbildungsstützpunkten Rottweil und Sulz durchgeführt. So haben die Werkfeuerwehrangehörigen immer das gleiche Ausbildungsniveau wie Angehörige einer Gemeindefeuerwehr.
Führungskräfte werden an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal - übrigens eine der modernsten Feuerwehrschulen in Europa - ausgebildet. Dies betrifft bei der Werkfeuerwehr die Gruppen-, Zugführer- und weitere Führungslehrgänge.
Die Werkfeuerwehr trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat zum Übungsdienst. Bei diesen Diensten wird nach den Feuerwehrdienstvorschriften, an denen sich auch eine Werkfeuerwehr orientieren muss, geübt oder es wird die Objektkenntnis, bei Umbauten oder Neubauten, vertieft.
Zwischen diesen Übungen findet an jedem dritten Mittwoch im Monat ein freiwilliger Zusatzdienst statt, in dem man sich mehr Zeit für einzelne Gerätschaften oder Fahrzeuge nehmen kann, z. B. Sonderausbildung für die Drehleiter.
Diese Übungen sind der wesentlichste Teil der Feuerwehrausbildung.
Ausrüstung und Gerätschaften
Die Werkfeuerwehr ist mit einem Kommandowagen, Mannschafts- und Atemschutzfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug und einer Drehleiter ausgerüstet. Auf diesen Fahrzeugen sind moderne Gerätschaften für eine effektive Brandbekämpfung verlastet. Besonders erwähnenswert sind hierbei eine Wärmebildkamera, Überdrucklüfter, neue und leichte Atemschutzgeräte mit Compositeflaschen, Rauchschutzvorhang, Schnellangriffstaschen, Schlauchtragekörbe und 20 Fluchthauben.
Jeder einzelne Feuerwehrangehörige ist mit einer persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet. Die Feuerwehreinsatzjacken und -hosen wurden Anfang des Jahres 2005 ersetzt, und entsprechen voll und ganz der Europäischen Norm, der "EN 469". Die Uniformen wurden zusammen mit der Feuerwehr Rottweil als "Modell Rottweil" beschafft, da der Anschaffungspreis durch die große Menge erheblich günstiger war. Weiterer Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung sind der Helm, die Handschuhe und die Stiefel. Alle diese Gegenstände müssen nach EN genormt sein. Zusätzlich ist jeder Feuerwehrangehörige mit einem Funkmeldeempfänger für die Alarmierung ausgestattet.
Einsätze
Im Einsatzfall wird die Werkfeuerwehr von der Feuerwehrleitstelle Rottweil über Funkmeldeempfänger alarmiert. "Nach der Alarmierung haben sich die Feuerwehrangehörigen unverzüglich am Feuerwehrhaus einzufinden" (Wortlaut Feuerwehrgesetz). Dort ziehen sie sich die persönliche Schutzausrüstung an, besetzen die Fahrzeuge und fahren die Einsatzstelle an. Die Einsatzleitung hat der Kommandant. Bei dessen Verhinderung übernimmt sein Stellvertreter oder einer der Gruppenführer die Einsatzleitung.
An den Werktagen rückt die Werkfeuerwehr von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr alleine aus, kann aber Verstärkung von der zuständigen Feuerwehr Rottweil nachfordern.
Von 16.00 Uhr bis 7.00 Uhr an den Werktagen und an den Wochenenden rund um die Uhr wird die Feuerwehr Rottweil parallel mitalarmiert und rückt innerhalb weniger Minuten mit einem Löschzug an.




